Während seiner Entwicklung durchlebte das Elisabethstift eine Reihe von Veränderungen, die den flexiblen Charakter der Einrichtung zum Ausdruck bringen.
1854 Graf Wilhelm zu Stolberg Werningerode und Pfarrer Engwicht gründen in
Jannowitz (Schlesien) das "Elisabethstift", ein Altersheim für arbeitsunfähige
Weber.
1885 Das Stift wird erweitert, um nun auch „verwahrloste“ und elternlose Kinder
aufzunehmen.
1891 Das Elisabethstift wird zum Erziehungsheim.
1925 Gründung einer „Anstaltshilfschule“.
1935 Das Elisabethstift bleibt während der nationalsozialistischen Herrschaft in
kirchlicher Trägerschaft, es wird zu einem Jungenheim mit 89 Plätzen.
1945 Evakuierung aus Jannowitz, bis zur Ausweisung im Dezember Aufenthalt
in Österreich, anschließend Rückreise nach Lehre bei Wolfsburg, hier
Aufenthalt in einem Flüchtlingslager.
1946 Das Elisabethstift wird ein „Hilfsschulheim“ der Inneren Mission
(später Diakonisches Werk) und zieht in die Burg Kampen bei
Lehre/Flechtdorf.
1960 Umzug nach Salzgitter-Gitter in die ehemalige Segelflugschule auf dem
Schäferstuhl, die Trägerschaft wird vom Diakonischen Werk der
Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig e.V. übernommen.
1974 Entstehung eines Therapiezentrums, Schließung der Heimsonderschule,
Gründung des „Schulischen Klinikums“ mit integrativer Ausrichtung.
1988 Einführung gemischtgeschlechtlicher Gruppen.
1989 Eröffnung der ersten Tagesgruppe auf dem Schäferstuhl.
1991 Erweiterung teilstationärer und weiterer ambulanter Angebote.
1996 Dezentralisierung und Regionalisierung, die Arbeit mit Familien
(Eltern und Kindern) wird zu einem weiteren Schwerpunkt,
es entwickelt sich eine systemische Ausrichtung.
2000 Die Regionalisierung ist weitgehend umgesetzt.
2001 Das Elisabethstift wird gemeinnützige GmbH:
Jugendhilfe der Diakonie gGmbH
Mitglied im Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche
in Braunschweig.






